Wissenswertes zu LED`s

LED ?

Die Seite für alles Wissenswertes zu LED und LED Technik und Beleuchtung. Du benötigst Ideen und Anregungen zum Thema LED? Hier in diesem Blog wirst du fündig. Sp schön Bunt kann es werden 🙂  

 

 

Wie leuchten LED`s und woraus bestehen Sie ?

LEDs sind elektrische Lichtquellen und die Kurzform von light-emitting diode, also ein lichtemittierendes Halbleiter-Bauelement. Eine LED besteht aus einer Anode (+) und einer Kathode(-) , einem Golddraht, einem LED Chip (Halbleiterkristall), der Reflektorwanne und der Epoxidharzlinse. Die Funktionsweise ist ganz einfach.
Die auf der Kathode sitzende Reflektorwanne beherbergt den LED Chip. Der Strom-Fluss zwischen Anode und Kathode wird mittels eines Golddrahtes hergestellt. Um eine gute Lichtverteilung zu erzeugen, hält eine Linse aus Epoxidharz die einzelnen Bauelemente zusammen. Der aus 2 unterschiedlichen Schichten bestehenden Halbleiterkristall (LED Chip) rundet das Konstrukt LED ab.

So herrscht in einer Schicht des Led Chip`s ein Überfluss an positiven Ladungsträgern und in der anderen Schicht eine Überzahl an negativen Ladungsträgern. Werden nun in der LED Anode und Kathode mit Spannung versorgt, entsteht ein Elektronenfluss aus dessen Resultat Energie und Lichtblitze entstehen. Das sichtbare Licht, dass wir wahrnehmen, stammt dann von den Photonen, die von der LED freigesetzt werden.

Ohne die Reflektorwanne und die Kunststofflinse würde die LED nur punktuelles Licht ausstrahlen. Erst diese beiden Bauelemente sorgen für die Verteilung des Lichtes im Raum. Die Kunststofflinse im weiteren schützt die anderen Bauelemente im Inneren der LED und macht sie unempfindlich gegen Vibrationen und Stöße.

Indirekte LED Beleuchtung ?

In alter Zeit war Licht einfach dafür da, um für eine Ausleuchtung in Räumen Sorge zu tragen. Erst in den letzten 20 Jahren bekam die Gemütlichkeit und das Darstellen von Räumen als solches einen Sinn. Mit der mehr zur Verfügung stehenden Freizeit, halten sich die Menschen häufiger zu Hause auf, um zu entspannen und sich zu erholen.

Hier kommt die indirekte Beleuchtung auf den Plan. Was früher hauptsächlich nur in Hotels und in der Gastronomie zu finden war, können sich die Menschen, Dank der erweiterten Technik, nun auch in die eigenen vier Wände holen.

Bei der indirekten Beleuchtung handelt es sich im Wesentlichen um Licht, dass in erster Linie von Decken und Wänden reflektiert in den Raum strahlt. Im Gegensatz zur direkten Beleuchtung, wie bei Spots oder Deckenleuchten, ist bei der indirekten Beleuchtung die Lichtquelle selbst nicht zu sehen.

Für den alltäglichen Einsatz ist eine Kombination aus beiden Beleuchtungsarten sehr zu empfehlen und wird auch meistens in der Praxis so umgesetzt.

Seit dem Einzug der LED Technik ist diese Art der Beleuchtung nicht nur preiswert geworden, die spezielle Bauform bietet auch viel mehr Einsatzmöglichkeiten. So sorgt indirektes Licht meist für eine gemütliche Atmosphäre, stilvolles Ambiente ohne Blendung und Schattenwurf.

Dank LED Chips mit Farbwechselfunktion ist durch die Auswahl von Farben eine individuelle Gestaltung möglich. Hinzu kommt, dass diese Beleuchtung dann auch auf Wunsch gedimmt und der persönlichen Stimmung angepasst werden kann.

Die Einsatzorte sind sehr vielfältig geworden, von der Küche über das Schlafzimmer, dem Bad und dem Flur, sowie last but not least dem Wohnzimmer kann diese Beleuchtung heute in fast allen Räumen für ein stilvolles Wohnen sorgen.

Fazit:

Wer möchte, kann heute in vielen Bereichen mit indirekten LEDs seine Einsatzmöglichkeiten finden, der Ideenvielfalt sind hier kaum Grenzen gesetzt. Je nach Stimmung kann das Licht helfen eine schöne Wohnatmosphäre zu schaffen.

Die bestehende Beleuchtung auf LED Umrüsten?


Das ist ganz einfach, da viele LED Leuchtmittel gegen die alten Halogen-, Leuchtfadenlampen und Neonleuchten ausgetauscht werden können.

Worauf man beim Tausch achten sollte, erfahren Sie hier:

Die Zeit ist günstig, sich mit der Umrüstung der alten Leuchtmittel zu Hause zu beschäftigen und den neuen LED Leuchten eine Chance zu geben. Das Angebot ist gut und die Technik hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht.

Wann sollten Sie unbedingt Ihre Leuchtmittel gegen LEDs austauschen:

– beim Defekt alter Leuchten und Leuchtmittel

– bei der Anschaffung neuer Möbel, da sich die Aufteilung und Anordnung im Raum ändert

– nach einer Renovierung oder einem Umzug

Rechtzeitig sollte man sich vor den in den letzten Punkten genannten Veränderungen Gedanken machen, was mit dem Raum später passieren sollte.

Es gibt zwei Möglichkeiten die Veränderungen zu meistern:

Erstens, Sie können die bestehenden Leuchtmittel einfach tauschen oder Sie ersetzen die Lampe komplett. Jede dieser Optionen bietet Vorteile und hat Lösungen parat.

Beginnen wir mit der ersten Variante dem Tausch der Leuchtmittel. Dieses ist der einfachste Weg, da durch das mittlerweile hohe Angebot an LED-Leuchtmitteln jeder Typ an Leuchtmittelfassungen bedient werden kann. Die gängigsten Leuchtmittel im Haushalt sind: E27, E14, GU10, G9 oder MR16

Und somit kann das vielleicht lieb gewonnene Lampenmodell noch einige Jahre in Betrieb bleiben.

Bei Variante 2 dem kompletten Austausch der Lampe ergeben sich nun ganz neue und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten, da die neue Technik viel Raum zur Entfaltung des eigenen Designs und der Vorstellung bietet. Ob Deckenlampen, Wandlampen oder eine Kombination aus direktem und indirektem Licht, hier ist für jeden Geldbeutel und für jeden Wunsch etwas dabei.

Ein Tipp von mir, eine gesunde Mischung aus beiden Varianten ist in den meisten Fällen eine gute Lösung und schont den Geldbeutel.

Was ist zu beachten:

Wie schon erwähnt, Planung ist die halbe Miete. Da die LED Technik umfassender ist als es noch bei den alten Leuchten war, ist hier ein schneller Griff in die Sonderangebotskiste im Supermarkt nicht zu raten. Auch durch die doch sehr hohe Vielfalt, die in den letzten Jahren auf den Markt gekommen ist, kann man auch schnell nach dem Kauf enttäuscht werden. Hier meine Herangehensweise für Sie:

-Wo soll die neue Leuchte/Lampe angebracht werden und wie hell sollte Sie sein?

-Was mache ich dort? Diese Frage ist sehr wichtig bei der Entscheidung, ob ich warmweißes oder eher kaltweißes Licht haben möchte?

-Wo halte ich mich da auf? Hier ist der Abstrahlwinkel der LED sehr wichtig (Sprichwort Schattenbildung)

– und zu guter Letzt soll die LED Leuchte/ Lampe dimmbar sein oder sogar die Farbe wechseln?

Wo soll die neue Leuchte/Lampe angebracht werden? Man unterscheidet hier gerne in Arbeitsbereiche und Wohnbereiche, die je nachdem, was ich dort mache, mit mehr oder weniger Licht ausgestattet werden sollten. Arbeitsbereiche sind Küche, Büro, Flur, HWR und das Bad in einer speziellen Rolle.

Bei doch eher von der Quadratmeter Zahl kleinen Räumen, wie Flure und Treppen, empfiehlt es sich in etwa Leuchtmittel und Lampen zu wählen bis etwa 430 Lumen, das entspricht etwa den alten 40 Watt Leuchtmitteln.

In den Arbeitsbereichen wie Küche auf der Arbeitsplatte / Unterschrankbeleuchtung und dem Bad vor dem Spiegel, empfehle ich Lampen und Leuchten mit einer Stärke von etwa 730 Lumen, dies entspricht etwa den alten Leuchtmitteln von 60 Watt Leistung.

Für die einfache Ausleuchtung von großen Räumen ab 15 qm sind Deckenleuchten eine gute Alternative, da man diese meist dimmen kann, um dem Raum einen gemütlicheren Touch zu geben. Die Deckenleuchten arbeiten meist um die 1500 bis 2000 Lumen, ich erlebe es meist, dass meine Kunden diese bei nur 50% im gedimmten Zustand laufen lassen. Dies gilt auch für die Kombination aus direktem und indirektem Licht bei Deckensegeln und Lichtvouten.

Was mache ich dort und wo halte ich mich auf? Neben der Lichtfarbe ist auch der Abstrahlwinkel von großer Bedeutung. Zwei Bereiche die mir dort am Herzen liegen sind die Arbeitsplatte in der Küche und der Arbeitsbereich vor dem Spiegel im Bad. In beiden Fällen ist es wichtig zu beachten, dass mir das Licht nicht in den Rücken fällt und ich auf dem Arbeitsbereich einen Schatten werfe. Wichtig ist auch die Lichtfarbe. Ich will an diesen Orten sehen was ich tue. Die Farbe sollte nicht verfälschen, ob beim Fleisch und Salat in der Küche oder beim Makeup vor dem Spiegel. Hier gilt neutralweißes Licht, mit einem hohen Ra Wert, auch Farbwiedergabeindex genannt. Die beste Wahl ist ein Farbwiedergabeindex größer Ra 90 und einer Farbtemperatur, dem quantitativer Farbeindruck einer Lichtquelle, von 4000 Kelvin.

Letztendlich, sollte die Farbe dimmbar sein oder sogar bunt mit Farbwechsel? Nun dies ist nicht ganz einfach zu beantworten und man sollte hier auf einiges achten. LED Lampen sind nicht immer dimmbar. Sie müssen auf der Verpackung als solches gekennzeichnet sein, dies gilt auch für die Lampen mit fest eingebautem LED Leuchtmittel. Nicht jedes dimmbare Leuchtmittel mit den vorhandenen Dimmern ist in Ihrem Haus einsetzbar. Es muss geprüft werden, welcher Dimmer bei Ihnen verbaut ist und ob dieser mit dem Leuchtmittel und oder der Lampe kompatibel ist. Dies kann auf der Verpackung oder auf den Seiten der Hersteller stehen oder der freundliche LED Nord Mitarbeiter sagt es Ihnen😊.

Ein Feedback beim Ausprobieren bekommt man in der Regel sofort. Dies zeigt sich dann, wenn die LED sich nicht einschalten lässt oder sie flackert. In beiden Fällen ist Handlungsbedarf erforderlich.

Zum Schluss bleibt mir noch zu sagen, wer nach Hilfe fragt, bekommt Sie auch in den meisten Fällen. Daher meine Bitte vorab, informieren erspart am Ende viel Frust und Arbeit. Das Thema Umrüstung auf LED ist komplexer, als es auf den ersten Blick zu sein scheint. Händler und Mitarbeiter beraten Sie gern.

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